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2020 – Ein Rückblick

2020 – Ein Rückblick

Was für ein kurioses Jahr liegt hinter uns. Hätte jemand von Euch gedacht, dass unser Wortschatz im Dezember 2020 nur noch aus Corona, Lockdown, Inzidenz und Impfen bestehen würde? Ich sicher nicht, als ich voller Erwartung in der letzten Silvesternacht dem neuen Jahrzehnt entgegenfieberte.

Dass in diesem Jahr viel daneben gegangen ist, muss an dieser Stelle nicht weiter beschrieben werden. Kurzum: Nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte und doch gab es viele positive Dinge in diesem Jahr, auf die ich heute gerne noch einmal zurückschauen möchte.

Plötzlich ein neuer Job

Im März habe ich bei der Peiner Allgemeinen Zeitung gekündigt. Es hatte sich herausgestellt, dass der vermeintliche Traumjob mich mental an meine Grenzen bringt. Ein wenig hatte ich auch einfach die Lust am Schreiben verloren – ein Zustand, den selbst Bestsellerautoren kennen.

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Damals stellte ich mir oft die Frage, ob ich gescheitert bin? Heute weiß ich, dass eine Portion Mut dazu gehört, seine Grenzen zu erkennen und das Leben nochmal komplett umzukrempeln. Das geschafft zu haben, ohne an mir zu zweifeln, macht mich doch ein bisschen stolz.

Mein neuer Job als Direktionsassistentin der Direktion Peine der Volksbank BraWo macht mir unheimlich viel Spaß und zeigt mir: ich bin angekommen. Die berufliche Veränderung war eine große Überraschung für mein Umfeld, aber auch für mich selbst. Habe ich es bereut? Nicht eine Sekunde. War es komisch mit Abstand zu den Kollegen einen neuen Job anzufangen? Ja. Ich kenne einige bis heute nur mit Maske…

Meiner neuer Chef: Stefan Honrath, Leiter der Direktion Peine der Volksbank BraWo
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Plötzlich Tante

Okay, das kam nicht ganz so plötzlich. Wenn die eigene Tochter nahezu erwachsen ist, die eigene Schwester aber plötzlich loslegt und die Familie erweitert, dann kommt das genau zum richtigen Zeitpunkt. Der Kleene ist herzallerliebst und ich bin verdammt gerne Tante.

Plötzlich daheim

Die Zeit in den eigenen vier Wänden habe ich eigentlich genossen. Mein Haushalt war noch nie so ordentlich wie im ersten Lockdown. Meiner großen Leidenschaft, dem Lesen, bin ich in 2020 nicht so sehr nachgekommen. Eher habe ich das Handarbeiten für mich entdeckt und sieben Tücher, zehn Topflappen, fünf Körbchen und einen Pullover gestrickt.

Eines meiner Lieblingstücher

Plötzlich geschrumpft

Eigentlich schenken mein Partner und ich uns ja nichts zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Wir nehmen das Geld lieber und machen uns davon ein schönes Wochenende und erkunden irgendeine Stadt. Allerdings kostet das durchschnittliche “wir-schenken-uns-nichts-Geschenk” rund 76 Euro – da gibt es Erhebungen drüber. Unglaublich! Aber so hat dann am Weihnachtsabend doch jeder von uns eine Kleinigkeit für den anderen. Für mich gab es eine “echte Kleinigkeit” – 15 Zentimeter groß und wenn ich die Dame so auf meinem Schreibtisch betrachte, finde ich die geschrumpfte Kathrin mit dem Wackelkopf echt cool. Danke nochmal an dieser Stelle.

Hilfe, ich bin geschrumpft

Ein Dank geht auch an:

Meine Tochter – der Trip nach Berlin war unglaublich anstrengend, nervig, aber auch eines der absoluten Highlights des Jahres. DANKE, dass ich ein Teil davon sein durfte und du mich ausgehalten hast 😉

Dass ich immer satt werde, habe ich meinem Partner zu verdanken. DANKE für die kulinarischen Überraschungen und das Verwöhnen – aber auch in 2021 kannst du mich nicht davon überzeugen, das Kochen toll ist….

DANKE auch Tina von Check in, dem besten Reisebüro in Peine. Erst hat sie mit viel Geduld unseren Mutter-Tochter-Trip nach New York geplant und dann mit ebenso viel Einsatz und Geduld dafür gesorgt, dass wir alles stornieren können und unser Geld zurückbekommen. DANKE für die Nerven, die du auf dieser komischen Reise gelassen hast. Sobald es wieder losgehen kann, sitzen wir an deinem Schreibtisch… versprochen!!!

Zum Schluss wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch. Auf das 2021 mit einer neuen Normalität das bringt, was wir uns alle wünschen. Vor allem aber bleibt bitte alle gesund. Wir sehen uns….

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