Warum niemand Ihren Unternehmensblog besucht

Sie schreiben schon seit Wochen und Monaten in Ihrem Unternehmensblog. Doch die Besucher lassen auf sich warten. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Meist sind es kleine Fehler, die sich eingeschlichen haben. Welche dies sind, erfahren Sie im Folgenden und auch, wie Sie es zukünftig besser machen können.

Grund 1: Weder die Nische noch die Zielgruppe ist richtig definiert

Leider müssen Sie sich immer wieder vor Augen halten, dass Ihr Blog nur einer von vielen ist. Um sich aus der Masse hervorzuheben ist es entscheidend, eine Nische zu bedienen. Bloggen Sie nicht über alles, was Ihnen in den Sinn kommt. Die Inhalte müssen

  • zu Ihrem Unternehmen passen,
  • betreffen vielleicht nur einen Teil Ihrer Produkte / Dienstleistungen,
  • sprechen eine ganz bestimmte Zielgruppe an.

Schreiben Sie über zu viele verschiedene Themen, die vielleicht auf der ersten Blick alle etwas miteinander zu tun haben, fällt es dem Besucher schwer herauszufinden, was Sie mit Ihrem Blog eigentlich genau sagen wollen. Legen Sie sich einen detaillierten Plan zurecht, über welche Themen Sie bloggen wollen. Eine Nische finden können Sie beispielsweise indem Sie sich selbst fragen: über welchen Bereich meines Unternehmens möchte ich gerne schreiben? Was macht mir am meisten Spaß? Das Sportgeschäft beispielsweise könnte über viele verschiedene Sportarten und das richtige Equipment berichten. Sinnvoller wäre es aber, sich auf eine Sportart (z.B. Laufen) zu konzentrieren. Durch das Beschränken auf eine Nische, können Sie

  • den Content viel besser in den Social Media Kanälen verteilen,
  • ist Ihr Blog wesentlich besser für die Suchmaschinen optimiert,
  • liefern Sie wesentlich höherwertigen Content und werden als Fachmann in Ihrem Bereich wahrgenommen.

Haben Sie sich für eine Nische entschieden, ergibt sich aus ihr auch die Zielgruppe. Dies wiederum ist wichtig um die Blogbeiträge im Social Media zu verteilen. Wo befindet sich Ihre Zielgruppe? Jugendliche z.B. sind eher auf Instagram unterwegs, das „Mittelalter“ auf Facebook. Frauen findet man häufiger auf Pinterest, Männer sind bei Google+ anzutreffen. Auch um die richtige Sprache zu finden ist es wichtig, seine Zielgruppe genau zu kennen. Jugendliche reden nun mal anders, als der gestandene Wirtschaftsboss. 

Grund 2: Der Blog hat keinen Wiedererkennungswert

Das Blogdesign spielt eine ebenso wichtige Rolle wie die Inhalte. Bei einem bestehenden Blog sollten Sie schauen, ob das gewählte Design zur Nische und zur Zielgruppe passt. Gibt es ein Logo, das unverwechselbar mit Ihrem Blog in Verbindung gebracht wird?

Neben dem Design ist es auch wichtig zu zeigen, dass hier Menschen hinter dem Blog stehen. Versuchen Sie ein wenig persönlicher zu werden. Sie sollen ja nicht gleich die größten Geheimnisse ausplaudern. Persönlichkeit schaffen Sie im Unternehmensblog z.B. indem Sie in den Social Media Kanälen Fragen stellen und auf Kommentare eingehen. Das gilt im übrigen auch für den Blog. Schaffen Sie eine unverwechselbare Persönlichkeit – nur so bleiben Sie Ihren Lesern im Gedächtnis!

3. Grund: Die Beiträge helfen niemandem wirklich weiter

Überprüfen Sie die Inhalte Ihrer Beiträge! Helfen diese wirklich dabei, das Problem Ihrer Zielgruppe zu lösen? Sicher gibt es auch Beiträge, die einfach nur durch den Schreibstil überzeugen. Doch wertvoller ist es, echte Lösungen für Probleme zu liefern. Das ist nicht nur für Ihre Besucher interessant, sondern auch für die Suchmaschinen. Ihr Ranking wird sich verbessern, wenn Sie hochwertigen Content liefern.

Was Ihre Zielgruppe beschäftigt, können Sie beispielsweise durch Umfragen in Erfahrung bringen. Sie können auch schauen, welche Ihrer bisherigen Beiträge den meisten Traffic haben.

Grundsätzlich gilt: je interessanter ein Beitrag ist, je mehr er ein Problem löst, desto eher ist die Bereitschaft der Leser, ihn zu teilen und damit weiter zu verbreiten.

 

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