So startet man ein Blog

Sehr häufig werde ich gefragt, wie man denn am besten im einem eigenen Blog startet. Welche Sachen gilt es zu beachten und über was soll ich überhaupt schreiben?

Um an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung zu geben, habe ich mal ein paar der wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Warum wollen Sie bloggen?

Bevor die ersten Schritte ins Bloguniversum unternommen werden, sollten Sie sich genau überlegen, warum Sie bloggen möchten. Was ist die Motivation? Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend für alle weiteren Schritte. Denn nur wenn Sie ein bestimmtes Ziel verfolgen, werden Sie auch die Motivation haben, dran zu bleiben.

Bloggen ist nicht leicht. Es kann sehr demotivierend sein, wenn es nicht auf Anhieb mit hunderten oder tausenden Lesern klappt. Zunächst wird das Blog nur vor sich hindümpeln. Es muss erst mit Inhalten gefüllt und dann bekanntgemacht werden. Das alles geht nicht von heute auf morgen. Wenn aber die richtige Motivation vorhanden ist, werden Sie diese Zeit überstehen, ohne das Blog gleich wieder zu verwerfen.

Das Thema des Blogs

Bevor Sie sich entscheiden, ein eigenes Blog zu betreiben, sollten Sie sich Gedanken über das Thema machen. Über was wollen Sie bloggen? Für welches Thema brennen Sie? Worüber können Sie sich stundenlang auslassen? In welchem Bereich sind Sie der Spezialist? Beantworten Sie diese Fragen und schon haben Sie Ihr persönliches Blogthema.

Die Planung eines Blogs

Das A und O für ein erfolgreiches Blog ist die Planung. Nichts geht ohne eine zeitliche Einteilung, denn nur so können Sie den Überblick behalten und Ihren Lesern immer wieder etwas Neues bieten. Überlegen Sie sich Themen und eine Deadline für die Beiträge. Setzen Sie die Zeit dafür nicht zu knapp an. Lieber einen tollen Beitrag in der Woche, als fünf oberflächliche.

Die Bilder im Blog

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – ein sehr alter Spruch, der aber besonders beim Bloggen zutrifft. Durch die richtigen Bilder wird die Message des Artikels unterstrichen. Zudem ist ein Bild ein echter Hingucker. Spätestens bei der Verbreitung des Blogartikels über die Social Media Netzwerke werden Sie zu schätzen wissen, wie hilfreich ein gutes Foto ist.

Wo aber bekommt man gute und vor allem passende Fotos her? Einfach irgendwo ein Foto kopieren ist nicht drin. Damit verletzten Sie Urheberrechte und das kann sehr teuer werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  1. Am einfachsten ist es selbst Fotos zu machen. Allerdings ist das auch mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Jedoch sind Sie dann auf der sicheren Seite. Die Urheberrechte liegen bei Ihnen und Sie können das Foto verwenden, verändern, bearbeiten.
  2. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Nutzung von kostenlosen Fotodatenbanken. Wenn ich es nicht selbst schaffe, Fotos zu schießen oder in meiner eigenen Fotodatenbank nicht das passende dabei ist, schaue ich auf folgenden Seiten nach:

Piqs.de: hier werden Bilder mit einer Creative Commons Namensnennungslizensierung angeboten. Um die Bilder zu nutzen müssen Sie den Namen des Autors und des Bildes nennen und einen Hinweis sowie einen Link auf die Lizenz „Some rights reserved“ und auf piqs.de setzen. Entscheidend ist hierbei, dass Sie vor der Nutzung unbedingt die Nutzungsrechte noch einmal durchlesen. Immerhin kann sich in den Bedingungen immer wieder etwas ändern.

Deathtothestockphoto.com: auch hier gibt es kostenlose Fotos. Um sie zu nutzen muss man sich anmelden und einen Account erstellen oder sich einfach in die Newsletterliste eintragen. Durch sie bekommen Sie monatlich frische Bilder zu einem Thema in einer Zip-Datei.

Pixabay: (mein persönlicher Favorit) bietet gemeinfreie Bilder. D.h. dass bei diesen Bilder auf die „urheberrechtlichen und verwandten Schutzrechte“ verzichtet wurde. Alle Bilder laufen unter Creative Commons CC0, sodass sie frei verwendet und sogar verändert werden dürfen. Die Community erlaubt es sogar, die Bilder für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Es muss kein Bildnachweis erfolgen.

Bei Bildern aus Datenbanken und von Communitys empfehle ich ausdrücklich immer das ungeliebte Kleingedruckte zu lesen. Nur weil sie kostenlos sind, ist das nicht gleichbedeutend damit, dass man mit ihnen machen kann, was man möchte. Die Anforderungen sind unterschiedlich und lange dürfen nicht alle Bilder für Postings auf Facebook und Co. verwendet werden. Eine Sache, die ich bislang auch immer vernachlässigt habe, ist die freiwillige Verlinkung zum Urheber. Auch wenn es nicht gefordert ist, sollte im Blogartikel der Name des Fotografen auftauchen und am besten noch eine Verlinkung zu dessen Seite. Auf der einen Seite honoriert man so die Arbeit des Urhebers, auf der anderen Seite kann man so seinen Teil dazu beitragen, dass Netzwerke sich vergrößern.

Was bedeutet Erfolg für Sie?

Wie definieren Sie persönlich Erfolg? Geht es darum, möglichst viele Leser mit den Beiträgen zu bekommen? Oder sind die Kommentare wichtig? Ist das langfristige Ziel vielleicht auch Geld mit dem Blog zu verdienen?

Überlegen Sie genau, wo die Ziele Ihres Blogs liegen. Stecken Sie diese nicht zu hoch, anderenfalls kann es sein, dass Sie sich selbst die Motivation nehmen. Stecken Sie sich Teilziele und feieren Sie was das Zeug hält, wenn Sie sie erreicht haben.

Es gibt noch viele weitere Punkte, die ein erfolgreiches Blog ausmachen. Doch das würde an dieser Stelle zu weit führen. Fangen Sie erst mal mit den genannten Denkanstößen an. Setzen Sie das Blog technisch um und probieren Sie sich aus. Ich wünsche viel Erfolg dabei!!!

 

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